Hardware

Selbstverständlich liefern und betreuen wir nicht nur die MEDISTAR Software, sondern auch die dazu passende EDV-Anlage.

Die Vorteile für Sie liegen klar auf der Hand:

  • Wir setzen ausschließlich hochwertige, erprobte Geräte ein, um Ausfälle zu minimieren.
  • Im Falle eines Problems haben Sie nur uns als einzigen Ansprechpartner und müssen sich nicht mit verschiedenen Lieferanten plagen.
  • Bei größeren Defekten, zum Beispiel beim Ausfall von Festplatten, reparieren wir nicht nur das Gerät, sondern installieren auch die MEDISTAR Software und sonstige von uns gelieferte Software wieder. Dies kann von anderen Lieferanten in der Regel nicht geleistet werden.
  • Bei schwerwiegenden Defekten ist unser technischer Kundendienst sehr schnell. Ein defekter Server wird in der Regel noch am gleichen Tag repariert.
  • Bei Defekten, die nicht kurzfristig beseitigt werden können, erhalten Sie üblicherweise ein Leihgerät für die Dauer der Reparatur.

Nachfolgend geben wir einen kurzen Überblick über die verschiedenen Gerätetypen.

Server

Der Server ist das zentrale Datenverarbeitungsgerät in Ihrer Praxis, auf dem sämtliche Programme und Daten gespeichert sind. Wenn der Server ausfällt, sind auch alle anderen Arbeitsplätze nicht mehr betriebsbereit. Aus diesem Grund konzipieren wir den Server - bei vertretbarem Aufwand - so sicher wie möglich.

Dies erreichen wir einerseits durch den Einsatz besonders hochwertiger Markenkomponenten, andererseits durch Einsatz von Redundanz. Insbesondere die Festplatten sind, da mechanische Geräte, besonders ausfallgefährdet. Um diese Gefahr zu minimieren, statten wir unsere Server mit zwei Festplatten aus, die gegenseitig gespiegelt werden (sogenanntes RAID-1 Mirroring). Beim Ausfall einer Festplatte erscheint eine Meldung auf dem Bildschirm, der Server bleibt aber in der Regel betriebsbereit, und die defekte Platte kann zum Beispiel in der Mittagspause sehr schnell und einfach ausgetauscht werden, ohne dass Datenverluste entstehen.

Als Sicherungsmedium empfehlen wir externe USB-Festplatten. Die Sicherung erfolgt über eine Spezialsoftware, die nach der Sicherung die gesicherten Daten mit den Originaldaten der Festplatte vergleicht, wodurch eine sehr hohe Sicherheit erzielt wird. Die Sicherungen erfolgen nach einem festgelegten Wechselschema auf mehrere Medien, so daß auch beim Ausfall eines Mediums jederzeit noch genügend weitere Sicherungen zur Verfügung stehen.

Zusätzliche Arbeitsplätze

Bei der Erweiterung der EDV-Anlage und auch bei Ersatzbeschaffungen stellt sich generell die Frage, welche Geräte installiert werden sollen.

Die früher gebräuchlichen Terminals werden heute nicht mehr eingesetzt, da die reine Textdarstellung ohne Grafik und Mausbedienung zu einschränkend ist.

Die bessere und wesentlich vielseitigere Alternative stellt die Netzwerk-Workstation dar. Hierbei wird ein Windows-Rechner über eine Netzwerkverbindung (Netzwerkkabel der Kategorie 5 oder besser) mit dem MEDISTAR Zentralrechner verbunden. An der Workstation steht dann genau die gleiche Funktionalität zur Verfügung wie am Zentralrechner, es können parallel zu MEDISTAR und MOVIESTAR weitere Windows-Programme benutzt werden, und die gespeicherten Daten stehen an allen anderen Netzwerk-Arbeitsplätzen zur Verfügung.

Vom Einsatz von Terminalserver-Clients raten wir eher ab, da diese nicht so flexibel einsetzbar sind wie normale Workstations. So können zum Beispiel kaum Peripheriegeräte (Scanner, Grabberkarten etc.) angeschlossen werden, und als Server muß ein wesentlich größer dimensioniertes und damit teureres Gerät mit spezieller Terminalserver-Software eingesetzt werden.

Als Bildschirm empfehlen wir für Medistar 4.0 Flachbildschirme ab 17", besser 19" Diagonale.

Drucker

Leider stellen die Formulare, die in Arztpraxen bedruckt werden müssen, hohe Anforderungen an die einsetzbaren Drucker. In der Regel sind an der Anmeldung Nadeldrucker einzusetzen, um auch Formulare mit Durchschlag bedrucken zu können.

Eine problemlose Formularbedruckung garantieren wir derzeit nur mit den folgenden Nadeldruckern:

  • OKI ML-3390
  • OKI ML-390FB
  • Epson LQ-570+

Falls keine mehrseitigen Formulare bedruckt werden müssen, können für den Formulardruck auch Tintenstrahldrucker eingesetzt werden, z.B.:

  • Canon BJ-200/BJC-250
  • Epson Stylus Serie (einige Modelle)
  • Canon Pixma Serie (einige Modelle)

Von der Benutzung von Laserdruckern für Formulare raten wir ab, da insbesondere die kleinen DIN A6-Formate wie z.B. Rezepte u.a. von der Druckermechanik oft nicht richtig eingezogen oder, schlimmer noch, nicht mehr ausgeworfen werden, was dann zu Papierstaus und aufwendigen Reparaturen führt.

Für Briefe, Rechnungen, Listen usw. hingegen können alle Laser- oder Tintenstrahldrucker eingesetzt werden, für die ein Windows-Treiber zur Verfügung steht.

Faxversand

Für den Versand von Faxen aus dem Computer kann FritzFax in Verbindung mit einer Fritz PCI-Karte oder einem Fritz USB-Adapter benutzt werden. Falls der Versand von Faxen an mehreren Arbeitsplätzen im Netzwerk ermöglicht werden soll, empfehlen wir den Einsatz der Shamrock CAPI-Fax Software.

Fernwartung

Die von uns angebotene Fernwartung kann wahlweise über ISDN oder über das Internet genutzt werden. Beim Einsatz von ISDN benötigen wir eine freie, nicht anderweitig benutzte MSN. Eine weitere MSN wird benötigt, wenn in den Server per RAS eingewählt werden soll (z.B. von einem Heimarbeitsplatz, siehe oben). Die Einwahl funktioniert am zuverlässigsten, wenn ein Router eingesetzt wird, alternativ genügt in kleinen Netzen auch eine Fritz-Karte im Server. Bitte beachten Sie, dass die Fernwartung über ISDN unter Windows 7 und Windows 2008 Server nicht installiert werden kann. Bei diesen Betriebssystemen ist zwingend ein Internet-Zugang erforderlich.

Für die Fernwartung über das Internet sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen, ein Internet-Zugang an den fernzuwartenden Rechnern genügt.

Internet

EDV-Anlagen, die mit dem Internet verbunden sind, müssen zumindest durch einen Router mit integrierter Firewall sowie durch Virenscanner auf allen Rechnern vor Viren und anderen Schädlingen und Gefahren geschützt werden. Als Virenscanner sind derzeit McAfee und Panda freigegeben.

Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir dringend, das Praxisnetz nicht für den Internet-Zugaang und zum Abrufen von Emails zu verwenden. Stattdessen empfehlen wir, einen Router zu verwenden, der virtuelle LANs unterstützt. Dadurch wird es möglich, einerseits ein Praxisnetz zu definieren, in dem alle Rechner mit Medistar ausgestattet sind, aber - außer für die Fernwartung - ohne Zugang zum Internet sind. Andererseits wird ein davon unabhängiges und unsichtbares Internet-Netz eingerichtet, dessen Rechner vollen Internet-Zugang, aber kein Medistar haben. Da zwischen den beiden Netzen keine Übergänge bestehen, ist es nicht möglich, dass Viren und andere Schädlinge von den Internet-Rechnern auf die Medistar-Rechner überspringen.

Bitte beachten Sie auch die Bestimmungen Ihrer KV sowie der zuständigen ärztlichen Organisationen für den Umgang mit Patientendaten auf Rechnern, die mit dem Internet verbunden sind.